Ganze Generationen sterben an Aids

Von Pamela Dörhöfer
Frankfurter Rundschau Online

Junge Menschen aus Südafrika posieren für die Kamera, um auf die Notwendigkeit von Schutz und Therapie aufmerksam zu machen. Foto: REUTERS

Junge Menschen aus Südafrika posieren für die Kamera, um auf die Notwendigkeit von Schutz und Therapie aufmerksam zu machen. Foto: REUTERS

Weltweit suchen Forscher nach einem Impfstoff gegen HIV. Mittlerweile gibt es einige hoffnungsvolle Ansätze für eine mögliche Impfung.

In den westlichen Industrienationen ist Aids in den vergangenen Jahren zunehmend aus dem Fokus der Öffentlichkeit geraten. Denn eine Infektion mit dem HI-Virus bedeutet hier in der Regel kein Todesurteil mehr, sondern lässt sich mit einer Kombination hochwirksamer Medikamente auf dem Status einer chronischen Erkrankung in Schach halten; die Lebenserwartung gut behandelter HIV-positiver Patienten unterscheidet sich so kaum noch von der gesunder Menschen. In der Sorglosigkeit, die sich dadurch bei der Bevölkerung eingeschlichen hat, sehen Experten einen Hauptgrund für die auch in Deutschland kontinuierlich steigende Zahl der Neuinfektionen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Die Bilder von ausgemergelt wirkenden Aidskranken, vielleicht sogar einen Todesfall im eigenen Bekanntenkreis – das kennen hierzulande mittlerweile nur noch die über 40-Jährigen.

In ärmeren Ländern hingegen leiden und sterben immer noch viele Menschen an der Immunschwächekrankheit. Das gilt bereits für Teile Osteuropas, betrifft aber vor allem Afrika. Dort sind alleine im südlichen Teil des Kontinents rund 26 Millionen Frauen, Männer und Kinder mit dem HI-Virus infiziert – „so viele wie alle Einwohner der Niederlande und Belgien zusammen“, sagt Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für HIV-Forschung des Universitätsklinikums Essen. Viele dieser Menschen haben keinen Zugang zur Therapie: „Nur etwas über 40 Prozent aller HIV Infizierter Menschen erhalten lebensrettende Medikamente, obwohl die Weltgesundheitsorganisation WHO die sofortige Behandlung aller Infizierter empfiehlt.“ Die Folge: Jedes Jahr sterben 1,2 Millionen Menschen an Aids und den mit der Immunschwäche verbundenen Erkrankungen. „Diese Zahl bedeutet in einigen Ländern den Verlust ganzer Generationen“, erläutert der Wissenschaftler, „der Jungen, Starken, Gebildeten, die das Rückgrat der Wirtschaft und Gesellschaft bilden“.

Als einzige langfristige Hoffnung im Kampf gegen HIV sehen Mediziner die Entwicklung eines Impfstoffs an. Bislang allerdings konnte noch keine Substanz mit zuverlässiger und dauerhafter Schutzwirkung gefunden werden. Mehr als 100 potenzielle Vakzine wurden in den frühen Phasen bereits getestet, nur wenige hingegen in späteren Phasen auf ihre Wirksamkeit, vor HIV zu schützen. Doch bei der Entwicklung gab es immer wieder Rückschläge – etwa 2007, als ein Teststoff die Anfälligkeit für eine Infektion sogar erhöhte anstatt sie zu senken.

Das Hauptproblem besteht darin, dass herkömmliche Mechanismen Impfstoffstrategien bei diesem speziellen Virus entweder nicht funktionieren oder nicht angewendet werden können, erklärt Hendrik Streeck. Die meisten Impfungen basieren darauf, durch abgeschwächte oder abgetötete Erreger oder auch bestimmte charakteristische Bestandteile eines Erregers eine Immunreaktion zu provozieren, durch die der Körper lernt, wie diese Krankheitsauslöser auszuschalten sind. Anders bei HIV. So fehlt alleine schon das natürliche Vorbild für einen Impfstoff. „Bisher hat kein Immunsystem es geschafft, sich von HIV zu heilen“, sagt Streeck. Denn typisch für das Virus sind seine große Vielfalt und hohe Wandelbarkeit: Es ändert ständig sein Gesicht und vermag sich so dem Immunsystem immer wieder aufs Neue zu entziehen. Und ist der Erreger erst einmal in die Zelle eingedrungen und in diese integriert worden, wird es für die Immunabwehr sehr viel schwieriger, den Fremdkörper auszumachen. „Eine ähnliche Problematik wie bei Krebs – aber da HIV auch noch das Immunsystem selbst angreift, ist es noch schwieriger, wirkungsvoll dagegen vorzugehen“, veranschaulicht der Mediziner.

Die T-Shirts der Kampagne. Foto: REUTERS

Die T-Shirts der Kampagne. Foto: REUTERS

Mittlerweile jedoch gibt es einige hoffnungsvolle Ansätze für eine mögliche Impfung: So entwickelten Forscher 2009 einen Stoff, der bei einem Drittel der insgesamt 8000 geimpften Versuchspersonen Wirkung zeigte. Allerdings war der Schutz nicht von Dauer, sondern ging innerhalb von einem Jahr verloren. „Trotzdem wurde damit bewiesen: Ein HIV-Impfstoff ist potenziell möglich“, sagt Hendrik Streeck.

Aktuell laufen mehrere Studien zu ganz unterschiedlichen Impfkonzepten. Einige bedienen sich sogenannter Vektoren – Überträgern, mit deren Hilfe Bestandteile eines Krankmachers auf ungefährliche Weise in den Körper geschleust werden sollen, um dort eine Abwehrreaktion zu produzieren. So integrierte ein US-Forscherteam Oberflächenmoleküle des HI-Virus in Viren, die einfache Schnupfen auslösen, und verabreichten sie einer Gruppe von Probanden. Die Ergebnisse der ersten Studien mit dem experimentellen Impfstoff bezeichneten die Wissenschaftler als vielversprechend.

Auch der Entdecker von HIV arbeitet an einem Impfstoff

Auch Robert Gallo, 1984 einer der Entdecker des HI-Virus, arbeitet mit seinem Team von der University of Maryland an einem Impfstoff. Der 79 Jahre alte Virologe verfolgt dabei das Ziel, eine Antikörperantwort zu entwickeln, die verhindern soll, dass der Erreger überhaupt erst in die menschlichen Zellen eindringen kann. Dazu muss man verstehen, auf welche raffinierte Weise sich das HI-Virus Zutritt verschafft: Eines seiner Oberflächenproteine, das „gp120“, bindet hintereinander an zwei verschiedene Rezeptoren der weißen Blutzellen, wobei es zwischendurch schnell seine Struktur ändert. Sobald das Viruseiweiß an beide angedockt hat, öffnet sich nach dem „Schlüssel-Schloss-Prinzip“ die Zelle und der Erreger kann eindringen. Dem Immunsystem bleibt bei diesem Vorgang keine Zeit, Antikörper zu bilden.

Der von den US-Wissenschaftlern um Gallo entwickelte Impfstoff besteht aus einer veränderten Version des Virusproteins gp120, die im Gegensatz zum Original nur an einen der beiden Rezeptoren auf den weißen Blutzellen binden kann. Auf diese Weise bekommt das Immunsystem die Möglichkeit, Antikörper gegen das Virusprotein zu bilden – die Penetration der Zelle würde so verhindert. Bei Versuchsreihen an Affen hat die Antikörper-Produktion funktioniert, als nächstes sollen erste Tests mit Menschen beginnen.

Andere Ansätze richten sich auf einen der wenigen relativ konstant bleibenden Bestandteile des HI-Virus, den CD4-Rezeptor, der allerdings unter einer Art Hülle auf der Oberfläche versteckt liegt und deshalb dem Immunsystem verborgen bleibt. Die Hoffnung: Gelänge es, diese Bindestelle zu besetzen, so hätte das Virus keine Möglichkeit mehr, an die Immunzelle anzudocken.

(Quelle:http://www.fr-online.de/hiv-und-aids/hiv-ganze-generationen-sterben-an-aids,34335852,34275022.html)

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Beitrag in Frankfurter Rundschau am 25. Juni

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Chefredaktion
Bascha Mika, Arnd Festerling

Heute startet die Safy-Sex-Karnpagne der Schirner Zang Foundation. Sie will vor allem beijungen Menschen das Bewusstsein für die Notwendigkeit der Prävention schärfen und zudem Spenden sammeln, um die Entwicklung wirksamerer Medikamente und einer Impfung zu fördern.

Die Frankfurter Rundschau unterstützt die Kampagne journalistisch. Nachdem wir vergangenen Samstag die globale Situation zu HIV und Aids vorgestellt haben, gebt es in der heutigen Ausgabe um die Entwicklung in Deutschland.

Liebe Leserin, lieber Leser

Vielleicht erinnern Sie sich: Ende der 80er Jahre wollte der CSU-Politiker Peter Gauweiler alle HN-Infizierten in Ghettos sperren lassen. Damals beherrschte das Thema Aids die Öffentlichkeit. Und heute? Inzwischen glauben wir, dass Aids nur für die anderen ein Problem ist- für afrikanische Länder, für Menschen, die sich keine Medikamente leisten können. Doch Aids geht uns alle an. Weil wir dort helfen müssen, wo das Virus ganze Dörfer dezimiert und es kein funktionierendes Gesundheitssystem gibt. Aber auch, weil sich immer mehr Menschen hierzulande neu anstecken. Deshalb unterstützt die FR die Kampagne der Schirner Zang Foundation. Eine gemeinnützige Stiftung der Künstlerin Kexin Zang, die Kunst und Kultur fördern will. Die Stiftung hat Künstler und Designer dafür gewonnen, sich an einer Anti-Aids-Kampagne zu beteiligen. Motto: „Artists for Safer Sex“. Die Kampagne ist die kreative Variation einer früheren Anti-Aids-Aktion, die als Reaktion auf Gauweilers Hetze entstand. Der Ideengeber ist damals wie heute der gleiche: Michael Schirner, Künstler und Designer. Damals fotografierte Schirner einen erigierten Penis mit Hand und Kondom; heure nehmen 24 Kreative dieses Motiv neu auf. In der Zeitung werden Sie diese künstlerischen Variationen allerdings nicht sehen – nur die Verweise darauf. Die führen Sie auf unsere Website, wo Sie ein Dossier zum Thema Aids finden und eine Kostprobe der Kunstwerke. Und wer genau wissen will, wie diese aussehen, der wird zum Webauftritt der Schirner-Zang-Foundation geführt. Achim Morbach, Modefotograf und Stylist, ist der erste, der seine Variation zum Penis-Kondom-Motiv zeigt. Ziel der Kampagne: aufzuklären und Spenden für die Aids-Prävention zu sammeln.

 

Der Countdown läuft: Safy Nr. 2 von Anatol Kotte wird heute Nacht um 00:00 auf www.safy-sex.de enthüllt

Bildschirmfoto 2016-07-01 um 12.54.53

Der Countdown läuft: heute Nacht (2. Juli 2016), um genau 00:00 Uhr wird das zweite von 24 Fotos mit dem Safer Sex Schlüsselmotiv „Erigierter Penis mit Hand und Kondom“ auf der Kampagnenwebseite www.safy-sex.de enthüllt. Die „Artists for Safer Sex“-Kampagne der Schirner Zang Foundation macht damit auf die Prävention von HIV/AIDS aufmerksam. Auch Anatol Kotte, der Fotograf des zweiten Bildes, zeigt, worauf es dabei ankommt: Der einzig wirksame Schutz vor HIV/AIDS ist das Kondom.

Zu Anatol Kotte:

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Der Hamburger fotografiert seit über 30 Jahren vor allem berühmte Menschen. Anatol Kotte über Angela Merkel : „Mein Bild zeigt nicht die Kanzlerin, sondern die Frau in all ihrer Würde, aber auch ihre Zerbrechlichkeit.“ Über die Sängerin Rihanna: „Ich setze einfach ein Poker-Face auf, wenn Rihanna mir den Nacken massiert.“ Über Bundespräsident Joachim Gauck: „Ich hab mir sehr viel Zeit genommen. Es war toll, ihm zuzuhören. Manchmal kann man meinen Job wirklich als Wartografie bezeichnen.“

Anatol Kotte über sein Safy Sex Schlüsselbild „Eine echte Herausforderung. Was mich am meisten antreibt, ist die Neugier. Je komplizierter etwas ist, desto spannender wird es. Deshalb hat mich auch gereizt, den erigierten Penis mit Hand und Kondom zu fotografieren. Und zwar so, dass ein ästhetisch anspruchsvolles Bild daraus wird, natürlich schwarz-weiß, denn nur wenn ich die Farbe weglasse, bekommt das Bild seine Kraft und eine Schärfe, dass man jede Pore sieht und das Ganze eine Skulptur wird.“

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Die HIV-Forschung

Wir stellen Ihnen hier erfolgreiche Mikrobiologen vor. Sie arbeiten an der Entwicklung wirksamer Medikamente gegen HIV/AIDS. In Filmen sprechen sie über die Fortschritte in ihrer Forschung.

Unterstützen Sie uns im Kampf gegen die Seuche. Mit Ihrer Spende helfen Sie, HIV/AIDS zu stoppen.

„Supermacht der Viren“, ein Film von Alexander Kluge dctp. Interview mit Prof. Dr. Karin Mölling über die evolutionäre Rasanz der kleinsten Lebenssplitter.

Ein Mikrobizid zum Töten von HIV

Das Mikrobizid-Zäpfchen oder “Gel-Kondom” zum Selbstschutz treibt das Virus in den Selbstmord. Und das schon außerhalb der Zelle. So können sich keine neuen Viruspartikel bilden. Als Schutz beim Sex soll das Mikrobizid als Gleitgel besonders wirkungsvoll eingesetzt werden. Es soll eine Ansteckung durch Partner/Innen von Infizierten verhindern. Nicht nur in der Vagina, sondern auch beim Analverkehr. Das Mikrobizid-Gel schützt Minderjährige oder Schulkinder, die im Alter von 17-20 Jahren bis zu 54% der Neuinfizierten in einigen Ländern ausmachen.

Unsere Entwicklung ist mit dem “Swiss Award 2008” ausgezeichnet worden und soll nun mit Spendenmitteln als Medikament zur Anwendung gebracht werden. Mit Ihrer Spende helfen Sie uns beim Kampf gegen HIV/AIDS.

Prof. em. Prof. h.c. Dr. rer. nat., Karin Moelling, Inst. für Medizinische Mikrobiologie der Universität Zürich, Max Planck Institut für Molekulare Genetik Berlin

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MACHEN SIE (ES) MIT!

Die neue Kampagne für sicheren Sex

Artists for Safer Sex

Soziales Engagement muss nicht öde und prüde sein. Bewerben Sie sich jetzt für den Safy Sex Photo Contest

Autor: Sebastian R. Tromm
Ein Beitrag in PLAYBOY.de

Wohltätigkeitsveranstaltungen sind etwas für alte Damen mit Piccologläschen in der Hand? Total falsch. Playboy und die gemeinnützige Schirner Zang Foundation bieten die Gelegenheit, sich im Rahmen der „Artists for Safer Sex“-HIV/AIDS-Präventions- und Spendenkampagne zu engagieren. Auf Männer-Art. Ohne erhobenen Zeigefinger. Aber dafür mit einer handfesten Ansage. Namhafte Fotografen – 23 an der Zahl – machten es vor und interpretierten das Motiv „Erigierter Penis mit Hand und Kondom“, um Verhütung zum festen Bestandteil des freien Sexlebens zu machen. Jede Woche wird ein neues Bild eines der Starfotografen auf playboy.de veröffentlicht.

Den Anfang macht der Star-Stylist und Fotograf Armin Morbach

Safy Nr. 1 - Lollipop, fotografiert von Armin Morbach

Safy Nr. 1 – Lollipop, fotografiert von Armin Morbach

Im Interview spricht er über seine Motivation, Teil der Kampagne zu werden:

MACHEN SIE MIT!

Und jetzt kommt’s: Sie können der 24. Fotograf werden! Dann legen Sie mal los.

So machen Sie mit: Sie sind ein mutiger (Hobby-)Fotograf und wollen zeigen, was Sie draufhaben? Dann interpretieren Sie das Motiv „Erigierter Penis mit Hand und Kondom…“ in Ihrem eigenen Stil und senden Sie Ihren besten Schuss per E-Mail an: safy-sex@playboy.de

Die beste Arbeit wird von einer Fach-Jury ausgezeichnet.

(Quelle: http://www.playboy.de/fun/gewinnspiele/artists-safer-sex)

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EREKTIONEN FÜR DIE GUTE SACHE

von 25. Juni 2016

Ein Beitrag in blu

Screenshot der Website www.safy-sex.de

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Kunst, die provoziert. Ab dem 25.6. enthüllen jeden Samstag 24 internationale Fotokünstler nacheinander ihre Version eines erigierten Dödels (mit Hand und Kondom) im Stil anspruchsvoller Designerfotografie.

Den Start macht Armin Morbach, es folgen dann u. a. die provokanten Kunstwerke von Ali Kepenek, Anatol Kotte, Matt Lambert, Tom Lemke, Oliver Mark, Ralph Mecke, Armin Morbach, Jurgen Ostarhild, Philipp Rathmer und Thomas Ternes. Zu sehen auf: www.safy-sex.de

Das Ziel der Kunstaktion ist Prävention in Sachen HIV und AIDS, initiiert wurde die bildstarke Aktion von der Schirner Zang Foundation, diese plant für März 2017 auch eine Ausstellung samt Auktion. Mit den Erlösen fördert die Foundation Präventionsmaßnahmen und HIV-Forschung. www.sz-foundation.de

(Quelle:http://www.blu.fm/kultur/erektionen-fuer-die-gute-sache-armin-morbach/)

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